Ob bei Feuer, Unfall oder anderer Notlage:

Deutschlands Feuerwehr-Notruf 112

ist in Europa der einheitliche und direkte Draht zu schneller Hilfe.

Die Telefonnummer 112 ist mittlerweile in 34 europäischen Staaten die einheitliche Nummer in Notfällen. Auch in allen Handynetzen verbindet 112 mit der zuständigen Notrufzentrale.

Bei der Abgabe des Notrufes sind folgende Angaben wichtig:

· Wer ruft an?

· Was ist passiert?

· Wieviel Verletzte gibt es?

· Wo ist es passiert?

· Beantworten Sie die Fragen der Leitstelle!

Legen Sie erst auf, wenn die Leitstelle Sie dazu auffordert.

Allgemein gilt:


· Bewahren Sie Ruhe und Übersicht.

· Bitten Sie Augenzeugen und Passanten gezielt um Mithilfe.

· Bleiben Sie bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort und halten Sie sich für Rückfragen und zum Einweisen bereit.

Zögern Sie in kritischen Situationen nicht, einen Notruf abzusetzen. Bevor Sie versuchen, einen Brand selber zu löschen, alamieren Sie die Feuerwehr.

 

 


 

Der Notruf ist EU-weit kostenlose. Unter dieser Rufnummer ist immer eine Leitstelle zu erreichen, die je nach Notfall die zuständigen Organisationen wie Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehr alarmiert. Die Leitstellen sollen in der Lage sein, Notrufe in verschiedenen Sprachen bearbeiten zu können. Die Einführung der 112-Nummer wurde auf Vorschlag der Europäischen Kommission 1991 vom EU-Ministerrat beschlossen, und seitdem vom Europäischen Parlament und dem Ministerrat in zwei weiteren Gesetzgebungsverfahren konsolidiert.

Bei einem Mobiltelefon ist der Euronotruf fast immer ohne eingelegte SIM-Karte, Eingabe des PIN-Codes oder Aufhebung der Tastensperre wählbar. Wegen hohen Notrufmissbrauchs muss in einigen GSM-Netzen eine SIM-Karte eingelegt sein. Auch in Deutschland ist das Herstellen von Notrufverbindungen ohne betriebsbereite SIM-Karte seit dem 1. Juli 2009 nicht mehr möglich.